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Hintergrundinformationen

„Pizza sociale“ – Spendenaktion für Migrantenkinder

Im Vergleich zu deutschen Jugendlichen verlassen dreimal mehr junge Ausländer die Schule ohne Abschluss. Nur zehn Prozent beenden ihre Schulausbildung mit dem Abitur, 40 Prozent haben lediglich einen Hauptschulabschluss.

„Fit für die Schule“ heißen die Kurse, die die Caritas-Beratungsstelle „Psychologischer Dienst für Ausländer“ in München anbietet. Damit sie auch 2009 wieder finanziert werden können, stehen vom 7. November bis 31. Dezember 2008 in elf Münchner Pizzerien ganz besondere Pizza-Kreationen auf der Karte. Mit jeder „Pizza sociale“, die gegessen wird, geht ein Euro in die neuen Kurse für Migrantenkinder.
 
 Damit die Aktion ein Erfolg wird, konnte die Caritas die Fernseh-Moderatorin Tanja Mairhofer (KI.KA) und die Schauspieler Antonio Putignano (ARD-Serie „Marienhof“) und Michael Jäger als Schirmherrn und Unterstützer gewinnen. 2006, durch die erste Aktion „Pizza sociale“, kamen 5.700 Euro Spendengelder zusammen.
 
 „Kinder von Migranten haben in Deutschland viel schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Diplom-Psychologin Wiltrud Wystrychowski, Leiterin des Psychologischen Dienstes für Ausländer.„Mit den Spenden wollen wir die Bereiche Lernförderung und Elterntraining ausbauen.“
 
 In München leben rund 300.000 Ausländer. Viele sind schlecht integriert und sprechen die deutsche Sprache nur mangelhaft. Lernprobleme, psychische Erkrankungen und Konzentrationsstörungen sind häufig auftretende Folgen. Oft ist dann die professionelle Hilfe der Caritas-Beratungsstelle gefragt. Der „Psychologische Dienst für Ausländer“ berät Migranten bei Eheproblemen, Lebenskrisen, psychischen Erkrankungen und in Erziehungsfragen. Das Besondere ist, dass Betroffene in ihrer Muttersprache betreut werden können. Caritas-Mitarbeiterinnen bieten ihre Hilfe auf Italienisch, Griechisch, Kroatisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch an.
 

„Fit für die Schule“ – Für bessere Chancen

Kinder aus Migrantenfamilien sind im deutschen Schulsystem deutlich benachteiligt. Im Vergleich zu deutschen Kindern erreichen sie wesentlich schlechtere Schulabschlüsse. „Fit für die Schule“ soll die Chancen für Migrantenkinder in der Schule verbessern.

Das Förder-Programm besteht aus drei Bausteinen. Sowohl Eltern, als auch Kinder sollen gestärkt werden, um den Anforderungen der deutschen Schule besser gerecht werden zu können.
 Ziel des Elterntrainings ist es, ihr Wissen über das Schulsystem zu erweitern und Erziehungskompetenzen zu steigern. Lerntherapien sollen die Kinder in konkreten schulischen Lernsituationen unterstützen, Lernstrategien verbessern und Wissenslücken schließen. Der dritte Baustein besteht aus einem Selbstsicherheitstraining für Kinder. Rollenspiele und spieltherapeutische Elemente steigern die soziale Kompetenz, stärken das „Ich“ und fördern die Eigeninitiative.
 

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