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Interview mit Max Wiedemann

Interview als PDF

Der Filmproduzent Max Wiedemann zu seinem Engagement für die Nicolaidis Stiftung:

Beim Kurzfilmprojekt „Kurz

  • Kritisch
  • Komisch“ der Nicolaidis Stiftung lernen jugendliche Halb- und Vollwaisen in Wochenend-Workshops das Filmemachen. Warum engagieren Sie sich für das Projekt?
     
     Kreativität ist ein sehr machtvolles Mittel, seine eigenen Erfahrungen zu verarbeiten. Und Kreativität nährt sich von dem Erlebten. Ich glaube, dass diese Jugendlichen einen ganz besonderen Erfahrungsschatz in ihrem Leben angesammelt haben. Ihnen die Möglichkeit zu geben, ihrer eigenen Kreativität in Form von Kurzfilmen Ausdruck zu verleihen, halte ich für eine gute Sache, zu der ich gerne meinen Beitrag leiste.
     
     
     Stellt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für Sie eine besondere Herausforderung dar? Was kann kreative (Film-)arbeit bewirken, auch bei der Bewältigung von Problemen?
     
     Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht. Sie sind oft sehr viel direkter, ehrlicher und nicht so berechnend wie die Erwachsenen. Und trotz ihres Alters bin ich immer wieder erstaunt darüber, über welch große mediale Erfahrung sie bereits verfügen, die sie intuitiv einsetzen. Und sie haben ihre ganz eigenen Probleme, die wir als Erwachsene oft gar nicht nachvollziehen können. In ihren Filmen sollen sie uns ihre Sicht der Welt zeigen. Das wird ihnen nicht nur dabei helfen, eigene Erfahrungen zu verarbeiten, sondern auch uns Erwachsenen, ihre Welt besser zu verstehen.
     
     
     Wann haben Sie selbst Ihre Leidenschaft für den Film entdeckt?
     
     Filme habe ich schon immer gerne gesehen. Als Kind fühlte ich mich in dieser Welt zuhause, verbrachte einen Großteil meiner Freizeit vor dem Fernseher und hatte dabei immer ein schlechtes Gewissen. Als ich 16 Jahre alt war, gab uns unser damaliger Kunstlehrer, der selbst Cineast war, Unterricht im Filmemachen. Da merkte ich, dass mir das Filmemachen noch mehr Spaß macht, als Filme zu sehen, und wir gründeten eine eigene Kurzfilmgruppe am Gymnasium. Heute kann ich es jedes Mal mit der Arbeit begründen, wenn ich mir einen Film ansehe, und muss kein schlechtes Gewissen mehr haben. Ein tolles Gefühl.
     
     
     Was empfehlen Sie jungen Filmmachern oder solchen, die es werden wollen?
     
     Ich glaube, dass man mit allem Erfolg haben kann, solange man Spaß an der Sache hat und immer man selbst bleibt.
     
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