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Interview zur Pastoralpsychologie

Gerborg Drescher, Leitung der Pastoralpsychologie

Was bietet die Pastoralpsychologie im ebz?
 
 Wir bieten Fortbildung, Beratung und Supervision für kirchliche Mitarbeitende für das Dekanat München und den Kirchenkreis München und Oberbayern.
 
 Was ist das Besondere an der Pastoralpsychologie des ebz? Gibt es Unterschiede zu dem Angebot anderer Institutionen?
 
 Pastoralpsychologische Fortbildungen gibt es in jedem Kirchenkreis der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB). Im Unterschied zu den anderen Regionen haben wir einen jährlichen Seelsorgekurs entwickelt, entweder berufsfeldspezifisch oder nach einem Seelsorgeansatz ausgerichtet. Im Moment bieten wir einen Kurs zur Systemischen Seelsorge an. Darüber hinaus sind wir stärker im Bereich der Einzel- und Teamsupervision tätig.
 
 Gibt es Trends oder Entwicklungslinien?
 
 Wir haben festgestellt, dass in Kirchengemeindeteams Mediation zunehmend wichtiger wird, etwa wenn der erste Pfarrer mit dem zweiten streitet. Dann hilft Teamsupervision oft nicht mehr. In den letzten Jahren besonders gefragt waren die Themen Burn-Out, berufliche Umorientierung und Rollenklärung.
 
 Wie kamen Sie zur Pastoralpsychologie?
 
 Ich habe mich schon während des Studiums für Seelsorge interessiert und schnell gemerkt, dass ich nicht nur in der Beratung, sondern auch in der Therapie und Supervision tätig sein möchte.
 
 Können Sie sich an einen besonders schönen und bewegenden Moment erinnern?
 
 Was mich immer wieder bewegt, ist die Entwicklung, die die Teilnehmenden des Jahresseelsorgekurses durchmachen. Am Ende des letzten Kurses hat jemand gesagt: „Ich bin hier wirklich gereift.“
 
 www.ebz-muenchen.de/pastoralpsychologie