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Markus Frankl, sozial engagierter Szenekoch, Kneipier und Buchautor

Viele träumen davon, einmal ein Lokal zu eröffnen, eine Kneipe, eine Bar - ganz nach den eigenen Vorstellungen. Markus Frankl, Jahrgang 1965, hat es getan.
 
 1996 eröffnet der gelernte Koch, Ausbilder und Foodstylist das Szenelokal „Nage & Sauge“. Davor war Frankl kurz arbeitslos. Eine Erfahrung, die ihn zu seinem sozialen Engagement motiviert. Im Spätsommer 2008 eröffnete Frankl mit zwei weiteren Profi-Wirten im Dreimühlenviertel das „Roecklplatz“, Deutschlands erstes marktwirtschaftlich geführtes Ausbildungsrestaurant für bis zu zwölf Azubis.
 
 Vorbild dafür war der britische TV-Starkoch Jamie Oliver, der mit seinem Londoner Projekt „Fifteen“ ein ähnliches Konzept realisiert hat. Frankls erstes Buch „Wer nichts wird, wird Wirt“ mit Klatschgeschichten eines Kneipenchefs und seines Personals ist 2005 im Rowohlt-Verlag erschienen. Sein letzter Streich ist die Fastfoodbar „Schnelle Liebe“ in der Thalkirchner Straße. Markus Frankl ist Wirt, Buchautor, feste Größe der Münchner Szene und Initiator des Ausbildungsrestaurants Roecklplatz in München. Der Vater von drei Kindern, unterstützt mit seiner Crew das Projekt DAIDALOS und erklärt kurz, was ihm in diesem Zusammenhang wichtig ist.
 
 
 
 Interview mit Markus Frankl:
 

„Gesundes und leckeres Essen ist kein Widerspruch“

Was hat Sie dazu gebracht, das Projekt DAIDALOS zu unterstützen?
 
 Zum einen die Tatsache, dass ich als Vater und Koch sehr auf die Ernährung meiner Kinder achte und es mir sehr wichtig ist, dass sie von Anfang an gesundes und leckeres Essen - und das ist bei Gott kein Widerspruch – lieben lernen. Zum anderen sehe ich als mitverantwortlicher Ausbilder im Restaurant Roecklplatz bei meinen Lehrlingen, dass hier ein echter Handlungsbedarf besteht.
 
 Kann ein gesundes Essverhalten und ein entsprechendes Bewusstsein trainiert werden?
 
 Selbstverständlich. Und am besten natürlich so früh wie möglich. Hier ist in erster Linie das Elternhaus und erst in zweiter Linie die Umwelt respektive das schulische Umfeld gefragt. Deshalb finde ich den Ansatz mit Kochkursen für Eltern toll.
 
 Wie setzen Sie und Ihr Team die Idee einer gesunden Ernährung im praktischen Restaurantalltag um?
 
 Vorrangig durch die Kombination aus guten, frischen und hochwertigen Zutaten und schlicht einer leckeren Küche. Unsere Gäste können im Roecklplatz einfach gesund schlemmen – und tun das auch gerne.
 
 Wo sehen Sie den Zusammenhang zwischen Ihrem Restaurant und dem Projekt DAIDALOS?
 
 Auch wenn wir natürlich auf einem anderen Niveau kochen müssen, sind die Grundlagen die gleichen. Beste Zutaten und prima Rezepte. Und in der Praxis bedeutet dies, dass gesundes und leckeres Essen nicht aufwendig sein muss. In diesem Sinne wünschen wir vom Roecklplatz dem Team von DAIDALOS – und allen Eltern, die die Kochkurse besuchen – alles Gute und natürlich viel Spaß beim Kochen und Essen.