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„Kinder sind auf unsere Hilfe angewiesen“

Interview mit der Künstlerin Laura Schneider

Neben ihrer Agentur Kids & Stars machen Sie auch Musik, in der es um Kinder geht. Welche Rolle spielen Kinder in Ihrem Leben?
 
 Kinder spielen in meinem Leben eine sehr große Rolle. Alles was ich mache, hat zu hundert Prozent mit Kindern zu tun. Oder zumindest im Ergebnis. Eigene Kinder habe ich allerdings noch keine. Die Kinderagentur Kids & Stars. habe ich mit der Absicht gegründet, den Filmnachwuchs zu fördern.
 

Sie setzen sich mit dem Pizza Sociale-Projekt für Kinder mit Migrationshintergrund ein? Welche Motivation haben Sie?
 
 Kinder sind angewiesen auf unsere Hilfe, auf gute Vorbilder oder auch auf das Angebot, das wir ihnen machen. Das ist eine klare Aufgabe. Wenn Kinder in einem Land aufwachsen, das ihnen zunächst völlig fremd erscheint, und die eigene Familie sie da vielleicht nicht optimal unterstützen kann, ist es super, wenn eine Organisation wie die Caritas einspringt.
 
 Sie selber haben ja auch einen bikulturellen Hintergrund. Ihr Vater ist Amerikaner. Was bedeutet das für Sie?
 
 Ja, ich bin auch binational. Ich bin in Deutschland aufgewachsen, Deutsch ist meine Muttersprache. Ich hatte hier nie Probleme. Aber es kann natürlich auch anders laufen. Wenn ich in Amerika meine Familie besuche, dann spreche ich nicht so gut Englisch wie Deutsch. Ich bin eben gemischt. Und in der Schauspiel-Praxis wurden mir selbstverständlich die exotischen Rollen zugeschrieben, und nicht die Julia aus „Romeo und Julia“. Bei mir sind Hautfarbe, Haare und vielleicht auch ein bisschen die Mentalität auffällig. Wenn ich in München durch die Straßen gehe, und man mich nach meinem Pass fragt, antworte ich, dass ich einen deutschen Ausweis habe. Das ist das Letzte, was man erwartet. Aber wie gesagt, echte Nachteile hatte ich nicht.
 

Sie nehmen bereits zum dritten Mal am Projekt Pizza Sociale teil. Was macht Ihnen dabei besonders viel Spaß?
 
 Mir macht tatsächlich das Pizzabacken mit den Kindern ganz besonders viel Spaß. Ich backe und koche ja selber nicht so viel, weil mir oft die Zeit fehlt. Aber mit den Kindern mache ich das wahnsinnig gern: im Teig rumkneten und experimentieren. Aber es wird nicht mit dem Essen gespielt, sondern am Schluss wird die Pizza dann auch gegessen. Da beißen wir alle in den knusprig, fertig gebackenen Teig. Immer wieder merke ich dabei, wie einfach es ist, Kindern eine Freude zu machen. Entscheidend ist für mich die Berührung mit den Kindern, ihnen Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, für sie da zu sein, mit ihnen rumzualbern. Dann ist mir klar, warum ich mich für sie einsetze: Es ist die Freude in ihren Augen, wenn man sie zum Lachen bringt.
 
 Haben Sie eine Lieblingspizza?
 
 Als Vegetarierin esse ich sonst eigentlich viel Gemüse. Wenn ich Pizza esse, dann am liebsten mit Ruccola.
 
 Was würden Sie sich denn für die in München lebende Kinder wünschen?
 
 Ich unterscheide da nicht zwischen Münchner und anderen Kindern. Also würde ich allen Kindern grundsätzlich wünschen, dass sie die volle Aufmerksamkeit der Erwachsenen bekommen. Wir müssen es hinkriegen, die Kinder ernst zu nehmen und für sie da zu sein - sie brauchen unsere Zeit und starke Vorbilder.
 

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