Wiedersehen im Maxim

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Siegfried Daiber, Maxim-Kino

Siegfried Daiber

Siegfried Daiber

Der leidenschaftliche Kinofan Siegfried Daiber (Jahrgang 1940) aus Leipheim arbeitete schon während seiner Schulzeit als Filmvorführer. Seit 1978 setzt er sich mit großem persönlichem Einsatz für das fast 100 Jahre alte Maxim-Kino ein, das er seit 1980 als Ein-Mann-Betrieb führt. An sieben Tagen in der Woche zeigt er oft zwei Vorstellungen täglich, manchmal gibt´s zusätzlich noch Matineen und Nachtvorstellungen. Daiber legt besonderen Wert auf ein Kino jenseits des Massengeschmacks und auf bezahlbare Eintrittspreise. Sein Repertoire reicht von thematischen Filmreihen über Werkschauen bis zu Retrospektiven und Dokumentarfilmen. Junge Filmschaffende finden im Maxim ein Forum, um ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Um sein in die Jahre gekommenes Kino erhalten zu können, führt der gelernte Elektroingenieur die dringendsten Renovierungsarbeiten in Eigenarbeit aus. Eine Sanierung der Räume mit ihrem verblichenem Glanz und ihrer Ausstattung aus den 50er Jahren ist für den Kinobetreiber allein nicht zu stemmen.

Peter Lokk, Journalistenakademie München

Peter Lokk

Peter Lokk

Peter Lokk (Jahrgang 1957) ist Geschäftsführer der Münchner Journalistenakademie. Dort bildet er Online-Journalisten und Pressereferenten aus. Schon in der Schul- und Studienzeit waren Filmgeschichte und Kino seine Themen. So gründete er 1975 am Dürer-Gymnasium in Nürnberg den AKFILMDG, der über Jahre hinweg ein selbstorganisiertes nachmittägliches Filmprogramm an der Schule veranstaltete. Mit Film hatte er es auch als Programmkoordinator Massenmedien am Bildungszentrum der Stadt Nürnberg von 1997 bis 2004 zu tun, denn zum Bildungszentrum gehörte damals das Nürnberger Filmhauskino. Hier organisierte er 1999 ein Filmprogramm zu „100 Jahre Fred Astaire“. Heute an der Journalistenakademie gehört Videojournalismus zum Unterrichtsprogramm. Regelmäßig entstehen Imagefilme für soziale Einrichtungen, die im Internet zu sehen sind. Die Medienproduktionskurse der Journalistenakademie haben 2009 einen Film über das Neuhauser Wasservogelfest und einen über das Maximkino gedreht. Premiere war und ist selbstverständlich im Maxim.

Franz Schröther, Geschichtswerkstatt Neuhausen e.V.

Franz Schröther

Franz Schröther

Franz Schröther (Jahrgang 1946) ist in München-Neuhausen geboren und aufgewachsen. 1969 zog er nach Thalkirchen, arbeitete danach viele Jahre beim Postamt an der Winthirstrasse und ist Neuhausen bis heute mit ganzem Herzen verbunden. Mitte der Neunziger Jahre wurde Franz Schröther Mitglied der Geschichtswerkstatt Neuhausen e.V., deren Vorsitzender er seit März 2003 ist. Er hat an zahlreichen Buchveröffentlichungen des Vereins mitgearbeitet und ist verantwortlich für die Herausgabe der halbjährlich erscheinenden „Neuhauser Werkstatt-Nachrichten“. Bei Recherchearbeiten ist Franz Schröther auf das Wasservogelfest gestoßen. 2007 ist dieser Brauch durch Schröthers Initiative nach 179 Jahren mit einem großen Festzug wiederbelebt worden. Rund fünfzig Mal im Jahr führt der ehemalige hauptamtliche Betriebsrat der Deutschen Post geschichtlich Interessierte durch die Stadtteile Neuhausen, Nymphenburg und Gern. Sein persönliches Anliegen ist es, das kulturhistorische Bewusstsein der Bürger zu schärfen. Für sein ehrenamtliches Engagement zeichnete die Landeshauptstadt Franz Schröther 2009 mit der Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“ aus.

Ingeborg Staudenmeyer, Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg

Ingeborg Staudenmeyer

Ingeborg Staudenmeyer

Ingeborg Staudenmeyer ist Vorsitzende des Bezirksausschusses 9 Neuhausen-Nymphenburg. Sie wohnt seit 1978 in Neuhausen und ist seit über 30 Jahren auf kommunaler Ebene für den Stadtteil tätig. Die SPD-Politikerin engagiert sich für genossenschaftliches und soziales Wohnen und kämpft im Stadtteil für bessere Radwegverbindungen, eine Anwohnergarage in der Dom-Pedro-Straße, für mehr Kinderkrippen und Kindergärten, für Ganztagsschulen und die Förderung der Jugendkultur. Darüber hinaus gehört sie zum Unterstützerkreis der Stiftung Christuskirche. Mit dem Maxim-Kino hat Ingeborg Staudenmeyer schon beim Neuhauser Wasservogelfest 2008 zusammengearbeitet.