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'Das Wichtigste ist, die Menschen ernst zu nehmen'

Robert C. Summers war zwölf Jahre als IT-Berater, Teamchef und Projektleiter in der Automobilindustrie tätig. Heute arbeitet der in München geborene US-Bürger als freiberuflicher Coach. Zu seinen Klienten zählen Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Projektleiter. Seit mehreren Jahren ist Summers ehrenamtlich für NeNA - Netzwerk Neue Arbeit tätig.

Was motiviert Sie für NeNA - Netzwerk Neue Arbeit ehrenamtlich tätig zu sein?

Ich habe in meinem Leben Vieles erreicht, weil mir Menschen geholfen haben. Dafür bin ich sehr dankbar und deshalb möchte ich für das, was ich erhalten habe, etwas zurückgeben. Coaching ist meine Profession und Leidenschaft. Menschen, die Coaching erhalten, lernen sich besser kennen und entdecken neue Wege. Gerade für Klienten im NeNA-Programm ist es das Allerwichtigste.

Wie helfen Sie den Coachees ihr Ziel zu erreichen?

Ich helfe meinen Klienten dabei, ihre Ziele klarer zu formulieren. Diese ändern sich oft während des Coachings und die Klienten erkennen, dass viele Hürden die Konsequenz falscher Ziele waren. Ich stelle gerne ungewöhnliche Fragen, die meine Klienten dazu bringen, neue Perspektiven auf vertraute Überzeugungen zu gewinnen. Mit einer neuen Sicht sieht die Welt oft ganz anders aus und neue Wege tun sich auf.

Welche spezielle Hilfe können Sie als Deutsch-Amerikaner den Coachees anbieten?

Als Deutsch-Amerikaner oder besser als Ausländer allgemein, bringe ich zwangsläufig andere Blickwinkel in den Prozess ein. Meine zweite Heimat ermöglicht es mir, Dinge ganz anders zu hinterfragen, einfach weil ich Alternativen kenne, die Menschen ohne diesen Hintergrund nicht sehen. Für den Perspektivwechsel ist die Interkulturalität sehr wertvoll.

Tun sich Menschen, die bislang sehr erfolgreich waren, besonders schwer Hilfe anzunehmen?

Menschen, die zu mir kommen, haben die Hürde bereits genommen und die Einsicht erlangt, dass sie in der jeweiligen Situation nicht weiterkommen. Die anderen kommen nicht zu mir. Das Wichtigste bei der Arbeit als Coach ist, dass man den Menschen unabhängig von seiner bisherigen Geschichte uneingeschränkt ernst nimmt. Nicht nur wir Coaches müssen bereit sein, jedem Menschen jederzeit wertschätzend zu begegnen, unabhängig davon, wie erfolgreich jemand mal war, ist oder sein wird. Erfolg ist schließlich auch nur eine Frage der Perspektive.

Wie lange betreuen Sie einen Coachee im Durchschnitt?

Die Arbeit mit einem Klienten kann in sehr kurzen Zeiträumen von wenigen Wochen erfolgen oder auch mehrere Monate andauern. NeNA-Klienten betreue ich in der Regel über einen Zeitraum von einigen Monaten.

Was wünschen Sie sich für ihre zukünftige Arbeit bei NeNA - Netzwerk Neue Arbeit?

Dass mir die Arbeit und der gedankliche Austausch mit Dorothee Golombowski und meinen Kolleginnen und Kollegen weiterhin so viel Spaß macht wie bisher und ich weiterhin so spannende Fälle in meinen Coachingraum bekomme!

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