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Eine Leidenschaft für den Beruf entwickeln

Interview mit NeNA-Coach Silke Brück

Eigentlich ist Silke Brück Apothekerin. Zehn Jahre lang führte sie in München ihre eigene Apotheke mit über 20 Mitarbeitern. Nebenbei absolvierte sie diverse Coaching-Ausbildungen. 2005 verkaufte sie die Apotheke und machte sich als Coach und Trainerin für Führung, Kommunikation und Teammoderationen selbstständig. Brück engagiert sich bei NeNA, da „Coaching für mich keine Arbeit, sondern eine Einstellung ist und ich mit meiner Arbeit sinnvoll etwas für meine Mitmenschen tun kann.“

Bitte erzählen Sie uns von Ihrem Hintergrund: Was hat Sie zum Coaching gebracht?

Nach meinem Examen als Apothekerin habe ich eine Coaching-Ausbildung in systemischer Transaktionsanalyse gemacht. Mich hat schon immer die Interaktion zwischen Menschen interessiert. Außerdem war ich 18 Monate bei einer Weiterbildung in Gruppendynamik.

Sie haben zehn Jahre erfolgreich eine große Apotheke geführt. Warum haben Sie dieses sichere Arbeitsgebiet gegen die Selbstständigkeit in Sachen Coaching eingetauscht?

Nach meinen Ausbildungen habe ich gemerkt, dass mir Coaching mehr liegt. Ich wollte einfach Menschen in schwierigen Situationen helfen. Diesem Impuls bin ich dann zusammen mit meinem Mann nachgegangen. Heute arbeite ich sowohl als Coach bei NeNA - Netzwerk Neue Arbeit als auch in großen Firmen im Bereich systemischer Führung, Kommunikation und Teammoderation.

Selbstständigkeit ist mit großem Risiko verbunden – welche Tugenden und Fähigkeiten gilt es durch Coaching zu stärken?

Egal ob Arzt, Webdesigner oder Imbissbuden-Verkäufer: Beim Coaching versuche ich, dass meine Klienten wieder eine Leidenschaft für ihren Beruf entwickeln.

Welches Feedback bekommen Sie von den Coachees? Welcher Erfolgsfall ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Erfolg ist für mich, wenn Menschen Klarheit für sich schaffen können. Also auch eventuell eine fixe Idee mal loslassen können. Ich versuche auch, immer meinen Humor einzubringen. Da kommen die Ergebnisse dann ganz von alleine.

Was bedeutet Coaching für Sie persönlich?

Coaching ist für mich eine Einstellung. Ich frage mich dabei immer: Wie begegne ich mir und anderen? Meinem Klienten seine Bedürfnisse zu erfüllen, ist für mich was Wunderbares.

Beinhaltet Ihr Coaching auch betriebswirtschaftliche oder ausschließlich persönliche Aspekte?

Ich berate kleine mittelständische Unternehmen, da geht es immer um die Menschen und ganz oft auch die Zahlen. Also da bin ich sehr breit aufgestellt. Und ich begleite die Klienten auch durch schwierige existenzielle Zeiten Das macht ja auch was mit uns Menschen.

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