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Informationen und Hintergrund

Die sexualpädagogische Arbeit von pro familia

Sexualpädagogik ist seit 50 Jahren ein zentrales Arbeitsgebiet von pro familia. Professionalität kennzeichnet ihre Arbeit. pro familia hat wegbereitende Methoden und Medien entwickelt und in der Praxis erprobt. Viele dieser Elemente gehören inzwischen zum Standard sexualpädagogischer Arbeit.
 Ein zentrales Element der Arbeit von pro familia ist die Sexualpädagogik und somit die Prävention. Kinder und Jugendliche werden einfühlsam und fachkundig an das Thema Sexualität herangeführt.
 Kinder und Jugendliche sollen entsprechend ihres Alters lernen, über Sexualität und Partnerschaft und die damit verbundenen Gefühle sprechen zu können. Dabei geht profamilia über die Vermittlung rein biologischen Wissens hinaus. Pro familia unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, selbstbestimmt ihren eigenen Zugang zu Sexualität zu finden und gegebenenfalls eigene Grenzen und Grenzen anderer zu wahren.
 Dazu gehören Eigenschaften und Kompetenzen, wie Selbstbewusstsein, Kontaktfähigkeit, Verantwortlichkeit, Angstbewältigung, Toleranz sowie die Fähigkeit zu Widerspruch und Abgrenzung gegenüber Wünschen und Forderungen anderer.
 Sexualpädagogische Arbeit ist ein wichtiger Baustein zum Schutz vor sexuellen Übergriffen. Sie trägt dazu bei, ungewollte Schwangerschaften und sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV/AIDS zu vermeiden. Das Angebot richtet sich zielgruppenspezifisch an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Eltern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Personalverantwortliche in Unternehmen und staatlichen Institutionen. pro familia arbeitet vorwiegend in Form von Gruppenworkshops und individueller Beratung.
 

pro familia setzt sich ein für eine Gesellschaft

  • in der Menschen ihre Sexualität selbstbestimmt und verantwortlich leben können
     
  • in der unterschiedliche partnerschaftliche und familiäre Lebensformen geachtet und gleichberechtigt behandelt werden
     
  • in der sexuelle Gewalt verhindert wird
     

Ziele

pro familia will mit ihren sexualpädagogischen Angeboten Menschen darin unterstützen
 

  • ihren Körper zu akzeptieren
     
  • partnerschaftliches Verhalten zu erlernen
     
  • Selbstvertrauen und eine sexuelle Identität zu entwickeln
     
  • ihr Recht auf eine eigene Identität einzufordern
     
  • die Unterschiedlichkeit der Geschlechter anzuerkennen
     
  • ein gleichberechtigtes Verhältnis von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen anzustreben und zu pflegen
     
  • einen angst- und aggressionsfreien Umgang mit Homosexualität zu finden
     
  • Offenheit, Neugier und Akzeptanz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen und kultureller Herkunft zu entwickeln
     

Themen

In der sexualpädagogischen Arbeit von pro familia werden insbesondere folgende Themen zur Sprache gebracht:
 

  • Partnerschaftliches Verhalten und Kommunikation
     
  • Verhütung- Methoden, Mittel und deren Wirkungsweise
     
  • Körper- und Sexualaufklärung(z.B. Pubertät und Körpervorgänge, (das “erste Mal“)
     
  • Schwangerschaft und Geburt, Schwangerschaftsabbruch
     
  • sexuell übertragbare Krankheiten und HIV/AIDS
     
  • sexuelle Belästigung in der Schule sowie in der Ausbildung und Beruf
     
  • sexualisierte Gewalt
     
  • Sexualerziehung in der Familie, in Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen
     
  • Sexualität und Neue Medien, z.B. Unterstützung in der kompetenten Nutzung der neuen Medien und Förderung einer reflektierten Auseinandersetzung mit diesen
     
  • sexuelle Orientierung, z.B. Homo- und Intersexualität interkulturelle Aspekte zu Sexualität und Partnerschaft
     
  • Genderpädagogik
     
  • interkulturelle Aspekte zu Sexualität und Partnerschaften
     
  • Sexualität und Behinderung
     
  • Menschenrechtsbasierende Sexualpädagogik
     

pro familia Bayern in Zahlen (2009)

  • 32.000 über Projekte und Veranstaltungen erreichte Personen
     
  • 22.000 Ratsuchende in Erstberatung, im Vergleich zu den Vorjahren Tendenz steigend
     
  • 11.000 über sexualpädagogische Veranstaltungen erreichte Kinder und Jugendliche
     
  • 700 Schulklassen (davon 140 Grundschulen, 70 Förderschulen und 240 weiterführende Schulen)
     
  • 470 sexualpädagogische Workshops mit Kindern und Jugendlichen
     
  • 3000 Online-Beratungsanfragen
     
  • 640 Mitglieder
     
  • 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
     
  • 17 Beratungsstellen, organisiert in neun Orts- und Bezirksverbänden
     
  • gegründet 1965
     
  • arbeitet national und international zusammen mit Fachorganisationen, Verbänden, Wissenschaftlern sowie anderen Entscheidungsträgern und Multiplikatoren
     
  • bezieht öffentlich Position in Gesundheits- und Sozialfragen
     
  • zeichnet sich durch hohe Professionalität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus