Digitale Pressemappe

Home Grußworte Presse Über die Stiftung Podiumsgäste Interviews Hintergrund

Stiftung sichert die Arbeit von pro familia München

Erträge aus Stiftungseinlagen finanzieren soziale Projekte

Der unabhängige Verein pro familia München bietet seit über 40 Jahren Rat und Unterstützung in allen Fragen zu Sexualität, Partnerschaft und Familie. Um soziale Projekte wie eine therapeutische Spielgruppe für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien nachhaltig finanzieren zu können, ruft pro familia eine Stiftung ins Leben. Am 7. Oktober erhalten die Gründungsstifter ihre persönliche Urkunde auf der Gründungsfeier in der Seidlvilla.
 
 Stiftungszweck
 Die neue Stiftung will die Arbeit von pro familia München in der Partnerschafts-, Schwangeren-, Familien-, Erziehungsberatung und in der Sexualpädagogik fördern und finanziell sichern. Sie ist den Zielen des Vereins pro familia München verpflichtet: Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensformen und eine familienfreundliche Gesellschaft gehören dazu. Der Ortsverein und die Stiftung wollen Jugendlichen und Erwachsenen helfen, über ihre Sexualität und partnerschaftliche Beziehungen selbst zu bestimmen. Das ist trotz oder gerade wegen der Sexflut in den Medien nicht selbstverständlich. pro familia München berät Menschen in persönlichen Krisen und schwierigen Lebenslagen. Sie finden Unterstützung, um ihre Beziehungen kompetent, verantwortungsvoll und freudig leben zu können. Die Sexualpädagogen klären Kinder und Jugendliche altersgerecht auf und zeigen ihnen Wege, ein starkes Selbstbewusstsein zu entwickeln. In der Erziehungsberatung lernen Eltern, ihre Töchter und Söhne bei Schulsorgen und wichtigen Entwicklungsschritten angemessen zu begleiten.
 
 Struktur der Stiftung
 Die Stifter bauen mit ihren Einlagen einen Grundstock auf, der nicht angetastet wird. Er bleibt über Generationen erhalten und wächst durch weitere Zuwendungen. Zur Gründung einer Treuhandstiftung, wie sie pro familia München plant, müssen mindestens 25.000 € zusammenkommen. Dieses Ziel ist bereits erreicht. Aber erst mit einer vielfachen Summe kann die Stiftung dauerhaft ihren Aufgaben nachkommen. Interessenten sind also weiterhin herzlich willkommen und würden ein stabiles Fundament verbreitern. Die Zeinfuegeräge aus diesem Vermögen finanzieren Projekte von pro familia München. Der Gründungsvorstand aus Dr. Michaela Kleber und Christian Reisenberg von pro familia München sowie dem Vorsitzenden Dr. Thomas Schafft entscheidet über die Mittelvergabe. Schon bald wird eine Gruppe von Freunden der sozialen Einrichtung einen Stiftungsrat bilden und den Vorstand beraten.
 
 Zuwendungen an die Stiftung
 Bereits am 19. Mai fand das erste Stiftergespräch statt. Die Veranstaltungsbesucher erfuhren, wie einfach sie sich beteiligen können. Noch bis 30. September ist der Einstieg mit Beträgen schon ab 500 € möglich. Nach der Gründung im Oktober können Zustiftungen ab 5.000 Euro eingebracht werden. Eine Beteiligung an der Stiftung ist für Erblasser interessant, die die Werte von pro familia teilen. Generell können Privatpersonen und Unternehmen innerhalb von zehn Jahren Stiftungsbeträge bis zu einer Million Euro steuerlich geltend machen. An die Stiftung kann auch gespendet werden: Spenden müssen jedoch zeitnah ausgegeben werden für Projekte, die den Satzungszweck erfüllen, während Zustiftungen als Teil des Kapitals erhalten bleiben. Weniger wohlhabende Bürger können sich also über Spenden am Erfolg der Stiftung beteiligen. Wenn ein Stifter selbst entscheiden möchte, für welches Projekt der Ertrag seiner Zustiftung verwendet wird und wenn er für dieses Projekt zum Beispiel auch selbst Spenden sammeln möchte, so kann er ab 5.000 Euro innerhalb der Stiftung pro familia München einen Stiftungsfonds auf eigenen Namen und mit separater Buchführung einrichten. Auf diese Weise können besonders engagierter Stifter bestimmte Aktivitäten gezielt fördern. Sie nehmen also entscheidend Einfluss, obwohl sie – anders als in einem Verein – keine Mitglieder sind.
 
 Stiftungstradition
 Stiftungen wirken nachhaltig, sogar über Jahrhunderte: Viele berühmte Kirchen und Klöster zeugen von früherer Stiftungstätigkeit. Anders als im Mittelalter wollen die Stifter allerdings nicht mehr unbedingt ihr Seelenheil durch ihr Engagement sichern. Stattdessen folgen sie ihrem Herzen, unterstützen ihnen wichtige Anliegen und tragen soziale Verantwortung. Manchmal freuen sich Stifterinnen und Stifter durchaus, wenn sie – wie die Vorgänger früherer Zeiten – ihre Namen verewigen können. Stiftungen sind modern und erschließen frische Finanzquellen für gesellschaftliche und soziale Aktivitäten.