Digitale Pressemappe

Home Grußworte Presse Über die Stiftung Podiumsgäste Interviews Hintergrund

„Was ist falsch gelaufen? War es wirklich Liebe?“

Ein Klient (Name der Autorin bekannt) spricht über Erfahrungen mit pro familia München

Aus welchem Grund haben Sie die Beratungsstelle Schwabing aufgesucht?
 Eine fünfjährige Partnerschaft ist in die Brüche gegangen. Zum Zeitpunkt der Beratung waren wir schon seit drei Monaten getrennt.
 
 Welche Beratung haben Sie genau in Anspruch genommen?
 Zuerst haben meine ehemalige Partnerin und ich jeweils ein Einzelgespräch mit einer Beraterin geführt. Danach haben wir uns gemeinsam für eine Trennungsberatung entschieden.
 
 Die Entscheidung zu treffen, sich beraten zu lassen, ist sicher nicht leicht. Haben Sie längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, bevor Sie sich konkret entschlossen haben?
 In den letzten Monaten der Beziehung hatten wir eine Paarberatung in Betracht gezogen. Dafür war es aber schon zu spät. Bei mir war der Wunsch stark vertreten – aber meine damalige Partnerin wollte sich nicht darauf einlassen. Ihr fehlte zunächst das Vertrauen in eine therapeutische Hilfeleistung.
 
 Welche Dienstleistungen haben Sie sich von pro familia München erhofft?
 Meine frühere Partnerin und ich hatten ein gutes Verhältnis, das aber sehr stark vom Ende der Beziehung und schmerzlichen Erfahrungen geprägt war. Deshalb war es schwer, Themen unbelastet anzuschneiden. Wir wollten wieder miteinander ins Gespräch kommen und die Vergangenheit bewältigen.
 
 Wie lief die Trennungsberatung ab?
 Ein Termin dauert eine Stunde. Im Raum hat man sich je nach Lust und Laune auf einen von vier Stühlen gesetzt und die Beraterin hat das Gespräch eröffnet. Sie hat nach den augenblicklichen Empfindungen und Themen gefragt, die uns auf dem Herzen lagen. Manchmal hat die Beraterin auch ein Thema mitgebracht, über das gesprochen wurde. Nach einer Trennung stellt man sich ja viele Fragen: Was ist falsch gelaufen? War es wirklich Liebe? Was ich gelernt habe, hat mir geholfen, diese Fragen zu beantworten. Drei Monate haben wir die Beratung genutzt.
 
 Wurde Ihnen konkret geholfen? Haben Sie sich akzeptiert gefühlt?
 Unbedingt, ich habe mich auf eine sehr wohltuende Art aufgenommen gefühlt und vom Erfahrungsschatz und Wissen der Beraterin profitiert. Dadurch konnte ich die Trennung besser verarbeiten.
 
 Würden Sie Menschen mit ähnlicher Geschichte eine Beratung empfehlen?
 Auf jeden Fall. Hilfe und Unterstützung können nur gut sein. Die Qualität der Beratung ist sehr wichtig und dass die Chemie zwischen Berater und Klient stimmt. pro familia München ist eine renommierte Einrichtung, der ich vertraue und die einem ein gutes Gefühl verleiht.
 
 Was halten Sie von der neuen Stiftung pro familia München?
 Das klingt nach einer guten Idee, um zusätzliche Projekte zu finanzieren, vor allem in einer Gesellschaft, in der sich Reichtum immer ungleicher verteilt. Durch eine Stiftung erhalten Menschen die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Die Gründung der Stiftung soll aber nicht dazu führen, dass sich der Staat aus seiner Verantwortung stehlen kann.
 
 Kristina Vonend
 
 (2.965 Zeichen)