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„pro familia vervollständigt die Vielfalt der sozialen Einrichtungen“

Seit über 20 Jahren schätzt Dr. Magdalena Dollinger pro familia. Jetzt unterstützt die Fachanwältin für Familienrecht zusätzlich die neue Stiftung.

Warum engagieren Sie sich in der Stiftung?
 Mein Mann und ich sind seit über 20 Jahren Mitglied im Verein pro familia München. Außerdem übernehme ich dort Aufträge als Honorarkraft für Rechtsberatung. Wir halten pro familia für eine gute Organisation. Die Angebote sind stark differenziert: Die Schwangerenberatung, die Aufklärungsaktionen und all die anderen Programme helfen Menschen in verschiedenen Nöten und werden von allen Bevölkerungsschichten angenommen. pro familia vervollständigt im Übrigen die Vielfalt der sozialen Einrichtungen und übernimmt wichtige Aufgaben, um die sich andere Träger nicht kümmern können oder wollen. Diese Arbeit verdient Wertschätzung und eine ausreichende Versorgung mit Geld.
 
 Wie sind Sie auf die Stiftungsgründung aufmerksam geworden?
 Dr. Michaela Kleber, die Geschäftsführerin von pro familia München, hat uns über die neue Stiftung informiert.
 
 Und für welche Stiftungssumme haben Sie sich entschieden?
 Darüber machen wir uns noch Gedanken. Die Entscheidung fällt demnächst.
 
 In welcher Form kann die neue Stiftung pro familia helfen?
 In Zeiten von Streichkonzerten der öffentlichen Hand geht es um eine ergänzende Förderung der Ziele des Vereins, der sich mit Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung auseinandersetzt. Mein Mann und ich wollen dazu beitragen, dass der Bestand und die Unabhängigkeit von pro familia München gesichert sind.
 
 Welche Themen liegen Ihnen am Herzen?
 Das Selbstbestimmungsrecht zur Sexualität, die Ausbildung der Fähigkeit zu partnerschaftlichen Beziehungen, das Eintreten für eine familienfreundliche Gesellschaft.
 
 Interessieren Sie sich stark für ein bestimmtes Projekt von pro familia?
 Generell für alles, was mit Familienrecht zusammenhängt, aber aktuell verdient das Projekt für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien besondere Aufmerksamkeit. In ganz Deutschland existieren nur wenige oder überhaupt keine vergleichbaren Angebote. Mir ist nicht bekannt, dass sich derzeit andere Organisationen explizit um die Sorgen und Ängste von Mädchen und Jungen kümmern, wenn sich die Familie auflöst. In solch einer schwierigen Lage liegt der Fokus meistens bei den Problemen der Eltern. Bei der Hälfte aller geschiedenen Ehen sind Kinder betroffen: Häufig kommen sie nicht mit der Trennung zurecht und müssen aufgefangen werden.
 
 Engagieren Sie sich zusätzlich für andere soziale Einrichtungen?
 Ich bin auch Vorstandsfrau von IMMA: Die Initiative für Münchner Mädchen hilft Mädchen und jungen Frauen in schwierigen Situationen, ihren Weg zu finden. Meine verschiedenen Engagements ergänzen sich gut.
 
 Stefan Genrich
 
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