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Münchener Nacht des Menschenrechts-Films

Pressemitteilung
Ablauf
Gesprächspartner
Der Menschenrechtsfilmpreis
Preisträger und Jurybegründung Downloads Pressespiegel

München, 13. Januar 2010
 
 Erfolgsgeschichte des Bildungspreises
 
 FWU – Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht unterstützt erneut den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis. Produktionen für die Praxis der Bildungsarbeit finden positive Resonanz.
 
 Im Rahmen des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises ehrt der Veranstalterkreis auch 2010 wieder eine Produktion, die sich in besonderer Weise zum Einsatz in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung eignet: In Zusammenarbeit mit dem FWU – Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht wird der mit 1.500 Euro dotierte Bildungspreis verliehen an:
 
 Rückkehr ins Elend – Abschiebung der Roma ins Kosovo
 Martina Morawietz; Reportage; 15 Min.; ZDF
 
 Inhalt
 Der Beitrag schildert die unzumutbare Situation am Beispiel einiger Familien, die im Kosovo strandeten, herausgerissen aus der gefühlten Heimat Deutschland. Ausgesetzt im Nirgendwo.
 
 Jurybegründung
 Martina Morawietz beleuchtet in Ihrer engagierten Reportage „Rückkehr ins Elend“ ein Thema, das oft im Dunkeln bleibt, von ungewöhnlicher Seite: Wie leben Menschen, die in Nacht-und-Nebel-Aktionen aus Deutschland abgeschoben wurden, obwohl sie hier geboren sind, perfekt Deutsch sprechen und eigentlich in unserem Land eine Zukunft hatten? (ausführliche Jurybegründung siehe gesonderte Information)
 
 Mit seinem Beitrag als Medienproduzent und Förderer von audiovisuellen und interaktiven Medien für Schule und Bildung will das FWU dazu beitragen, Menschenrechtsthemen nachhaltig in Schule und Bildungsarbeit zu platzieren. Denn ein wesentlicher Teil der Unterstützungsleistung umfasst die Aufnahme des Bildungspreisträgers in das Medienangebot des Instituts. Damit werden diese wichtigen Inhalte einer großen Zahl von Bildungsverantwortlichen zugänglich gemacht. Das Konzept geht auf: Vom Bildungspreis 2008 – „Kindersklaven“ – wurden mittlerweile 1.200 DVDs an Schulen, Bildungseinrichtungen und Medienzentren verkauft.
 
 Eine Fachjury, die sich aus Vertretern des Veranstalterkreises und des FWU zusammensetzt, hat über die Vergabe des Bildungspreises entschieden. Mit der Auslobung eines Bildungspreises erfüllt der bundesweit einzigartige Medienwettbewerb abermals seinen selbst formulierten Anspruch: Filmemacherinnen und Filmemacher zu ehren, die sich für das Thema Menschenrechte einsetzen. Auf einer didaktischen DVD werden zusätzlich zum prämierten Film pädagogische Begleitmaterialien publiziert, die inhaltliche und methodische Anregungen zum Einsatz geben sollen.