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Interview mit Karin Lohner, aktiver Coach und Verantwortliche für Neuzugänge in der Initiative

Frau Lohner, die Coaching Initiative beschreibt sich als Gärtner in der Bildungslandschaft Deutschlands. Könnten Sie das bitte näher erläutern?
 
 Im besten Falle ist Bildung ein natürlicher, wachstumsorientierter Vorgang. So wie der Gärtner in der Natur verstehen wir uns als achtsame Begleiter der Veränderungs- und Wachstumsprozesse in unserer Bildungslandschaft, damit junge Menschen zu starken Persönlichkeiten mit Lust an der Bereitschaft zur Leistung heranwachsen können.
 

Sie sind die Ansprechpartnerin für Coaches, die sich ehrenamtlich in der Initiative engagieren wollen. Wie sieht der Auswahlprozess aus?
 
 Wir haben den Auswahlprozess für unsere Coaches standardisiert. In einem Fragebogen möchten wir zum einen erfahren, wie ausgeprägt die Erfahrung und Professionalität der Coaches ist, und zum anderen, was sie bewegt, bei uns ehrenamtlich mitzuwirken. Daran schließt sich ein persönliches Interview an, das auch praktische Sequenzen enthält. Sind alle fachlichen und persönlichen Kriterien erfüllt, wird die Freigabe zur Aufnahme in unseren Coachpool erteilt.
 

Wie garantieren Sie den einheitlichen Qualitätsstandard der Coaches in Ihrer Initiative?
 
 Wir legen großen Wert darauf, nur mit erfahrenen Coaches zu arbeiten, die durch ihren professionellen Hintergrund die entsprechende inhaltliche Tiefe und Wirksamkeit ihrer Tätigkeit sowie ein großes Maß an Unabhängigkeit nachweisen können. Wir sind der Ethik und den Richtlinien der ICF (International Coach Federation) und des dcvt (Deutscher Verband für Coaching und Training e.V.) verpflichtet, die beide die Schirmherrschaft über unsere Initiative übernommen haben.
 

Fließen die Coaching-Ergebnisse in Ihre weitere Arbeit mit ein?
 
 Wir evaluieren jeden Coaching-Prozess mit entsprechenden Evaluationsbögen, die die Coachees in verschiedenen Stadien des Coachings ausfüllen. Die Bögen enthalten sowohl eine graduelle Beurteilung der Inhalte und der Wirksamkeit des Coachings wie auch frei formulierbare Abschnitte. Zu Letzteren gehört zum Beispiel die Frage nach der Zufriedenheit mit der jeweiligen persönlichen Entwicklung. Die Evaluationen werden regelmäßig im Kreise des Vorstands reflektiert und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zur Optimierung der Arbeit der einzelnen Coaches wie auch jener des Vereins herangezogen. Denn wir wollen überzeugt vorleben, was wir auch fordern: walk he talk.
 

Wie lauten Ihre drei wichtigsten Coaching-Ziele?
 
 Wir sind überzeugt, dass Coaching eine wirksame Methode ist, komplexe Wandlungsprozesse rasch und wirksam in die richtigen Bahnen zu lenken. Die nachhaltige Integration von Führungskompetenz in das Unternehmen „Schule“ steht für uns dabei im Vordergrund. Angesichts der stetigen Veränderungen in unserem Wirtschafts- und Bildungssystem brauchen wir kompetente Schulleiter, Konrektoren und Lehrer, die als Führungskräfte in der Lage sind, mit gutem Beispiel voranzugehen. Die dazu benötigten Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln, so dass dies in letzter Konsequenz auch den Schülern und Eltern zugute kommt, ist unser Ziel. Dabei leiten uns die drei Kernwerte Eigenverantwortung, Wertschätzung sowie Mut und Ermutigung.