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Pressemitteilung

pro familia will die psychosoziale Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch stärken
 Landesverband Bayern befürwortet Überlegungen von Bundesfamilienministerin Schröder, unfreiwillig kinderlose Frauen und Paare zu unterstützen
 

München. „Unfreiwillige Kinderlosigkeit wird von den Betroffenen noch immer als gesellschaftliches Tabu empfunden“, sagt Birgit Echtler, Geschäftsführerin des pro familia Landesverbandes Bayern: „Die unerfüllte Sehnsucht nach einem Kind ruft bei den betroffenen Frauen und Paaren oft eine tiefe Lebenskrise hervor.“ Dabei hat die Reproduktionsmedizin in den letzten Jahren die Möglichkeiten, ungewollt kinderlosen Menschen zu eigenen Kindern zu verhelfen, erheblich erweitert. Um Frauen und Paare zu unterstützen, ist es zudem wichtig, das psychosoziale Beratungsangebot in die medizinische Kinderwunschbehandlung zu integrieren.
 
 „Psychosoziale Beratung wird von immer mehr ungewollt kinderlosen Paaren, insbesondere von ungewollt kinderlosen Frauen gewünscht“, weiß Dr. Annette Tretzel, Diplompsychologin und Beraterin bei pro familia München: „Die entlastenden Effekte von bereits wenigen Sitzungen sind wissenschaftlich nachgewiesen.“ Seit vielen Jahren hält pro familia Bayern ein breites Informations- und Beratungsangebot zum unerfüllten Kinderwunsch für betroffene Frauen und Paare vor. Damit unterstützt pro familia Ratsuchende, einen individuellen, für sie stimmigen Weg zu finden und passende Entscheidungen zu treffen.
 
 Bundesweit bleiben rund fünf Prozent aller Paare ungewollt kinderlos, etwa 50 Prozent davon auch nach drei reproduktionsmedizinischen Behandlungszyklen. pro familia Bayern begrüßt die Überlegungen von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, zur 'Enttabuisierung künstlicher Befruchtungen und zur Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz ungewollt Kinderloser' beizutragen. Wie Focus online Ende November 2011 berichtete, sollen „kinderlose Paare künftig für die künstliche Befruchtung staatliche Hilfe bekommen“. Schröder will, „dass Kinderwünsche nicht am fehlenden Geld scheitern“, wie eine Ministeriumssprecherin der FAZ mitteilte. Dabei sollte, so pro familia, auch die psychosoziale Beratung gestärkt werden.
 
 Pressekontakt
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 pro familia Landesverband Bayern e. V.
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