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Hintergrund

pro familia, die Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V., wurde 1952 in Kassel gegründet. Die nichtstaatliche Organisation ist der führende Ansprechpartner bei Fragen zur selbstbestimmten Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung. Der pro familia-Bundesverband setzt sich aus 16 Landesverbänden zusammen. Die Landes, Orts- und Kreisverbände sind als Mitgliedervereine organisiert und Träger von etwa 170 Beratungsstellen und vier pro familia-Zentren. Mehr als 300.000 Menschen nehmen pro Jahr die Dienste von pro familia in Anspruch.
 
 Der Landesverband Bayern
 Der Landesverband Bayern besteht seit 1965. Er umfasst 17 Beratungsstellen, die in neun Orts- und Bezirksverbänden organisiert sind. pro familia Bayern zählt 580 Mitglieder und 162 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allein in Bayern kommen jährlich weit über 25.000 Ratsuchende zur Erstberatung - Tendenz steigend. Über das sexualpädagogische Angebot werden jährlich rund 16.000 Kinder und Jugendliche erreicht.
 
 Beratungsziele
 pro familia will mit ihrem Angebot zum unerfüllten Kinderwunsch Betroffene darin unterstützen, einen individuellen, für sie stimmigen Weg zu finden und passende Entscheidungen zu treffen – ganz im Sinne des Selbstverständnisses von pro familia, sich für selbstbestimmte Sexualität und individuelle Familienplanung einzusetzen. pro familia will Frauen und Paaren helfen durch:
 - Information, Begleitung und Unterstützung von Ratsuchenden vor, während, nach oder unabhängig von reproduktionsmedizinischen Maßnahmen
 - unabhängige Beratung
 - ergebnisoffene Beratung und Unterstützung eines konstruktiven Umgangs mit der Lebenskrise und der Herausforderung des unerfüllten Kinderwunsches
 - die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen und umweltbedingten Faktoren und deren Auswirkungen auf ungewollte Kinderlosigkeit
 - unterschiedliche Beratungsansätze aus Reproduktionsmedizin, Naturheilkunde, Umweltmedizin und Psychologie
 - gesundheitliche Prävention von und Aufklärung über psychosoziale Aspekte von Fertilitätsstörungen
 - Enttabuisierung und Entstigmatisierung des „unerfüllten Kinderwunsches“ in der Öffentlichkeit
 
 Beratungsthemen
 In der Beratungsarbeit zum unerfüllten Kinderwunsch werden folgende Aspekte thematisiert:
 - Entscheidung für Wege der Behandlung, Grenzen, Alternativen
 - Partnerschafts- und Kommunikationsschwierigkeiten, sexuelle Probleme
 - Umgang mit großer Hoffnung und tiefer Enttäuschung
 - Selbstwert und Körpererleben
 - Umgang mit Stress, Druck, Ängsten und Unsicherheiten
 - Umgang mit dem Thema im sozialen Umfeld
 (Familie, Freunde, Arbeitskollegen…)
 - Trauer und Abschiedsprozesse
 - Fremdsamenspende
 - alternative Möglichkeiten der Familienbildung (Pflege, Adoption)
 
 Weitere Informationen unter: www.profamilia.de/?id=150 und www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Reihe_Schwangerschaft/unerfuellter_kinderwunsch.pdf