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Digitale Pressemappe zum 54. Münchner Mediengespräch

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Kurzinterview mit Katrin Schömann

Das BayernForum und die Journalistenakademie veranstalten zusammen bereits das 54. Münchner Mediengespräch. Was erwartet sich das BayernForum von der Gesprächsreihe?

Die „Münchner Mediengespräche“ finden am 10. Oktober 2012 zum 54. Male statt. Das BayernForum der FES organisiert diese Veranstaltung seit 1999 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Münchner Journalistenakademie. Hier diskutieren ausgewiesene MedienexpertInnen und PolitikerInnen wichtige medienpolitische Themen. Aktuelle Medientrends werden kritisch unter die Lupe genommen. Es werden Diskurse über Veränderungen in der Mediengesellschaft insbesondere in Bayern initiiert und etabliert, um so Orientierungs- und Handlungskompetenzen für selbstbestimmte Mediennutzung zu vermitteln. Damit möchte das BayernForum mit der Gesprächsreihe zur Professionalisierung von Journalisten und journalistischem Nachwuchs beitragen.

Medienbildung ist ein wichtiger Bereich der politischen Bildung. Wie engagiert sich die Friedrich-Ebert-Stiftung in der Medienbildung?

Medienbildung ist ein wesentlicher Bestandteil der politischen Bildungsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Medienpolitik und Medienbildung sind mehr denn je zu einer umfassenden Aufgabe geworden. Die Bildungsarbeit muss den Rahmen setzen für möglichst viel Informationsfreiheit, ohne der Verletzung von Persönlichkeitsrechten tatenlos zu zuschauen. Sie muss Wege finden, dass alle Zugang zu Informationen haben, ohne dass geistiges Eigentum zur Ramschware wird. Sie muss den Schutz des Einzelnen als Nutzer, aber zugleich als Produzent von Informationen im Blick haben. Medienpolitik geht jeden an, weil sich die alte Trennung von Medienkonsumenten und Medienmachern aufgelöst hat. Jeder kann im Netz beides sein. Chancen und Gefährdungen liegen auf der Hand. Deshalb bedarf es dringlicher denn je der Information über die Informationsbranche. Die FES wendet sich in diesem zentralen Gestaltungsfeld in unterschiedlichsten Formaten an Journalisten, Beschäftigte in den verschiedensten Branchen der Medienwirtschaft, an Entscheidungsträger in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wendet sich aber auch an Studierende und Schüler, die mehr über die Mechanismen der modernen Informationsströme erfahren wollen.

Seit Juli 2012 leiten Sie das BayernForum. Welche Akzente wollen Sie im Bereich Medienbildung setzen?

In erster Linie möchte ich die hervorragenden medienpolitischen Programmlinien des BayernForum im Rahmen der Friedrich-Ebert-Stiftung fortführen. Allerdings möchte ich gerne noch stärker als bisher aktuelle medienpolitische Themen aufgreifen und diskutieren.

Das 54. Münchner Mediengespräch steht unter dem Titel 'Themen, die 'untern Tisch' fallen'. Bei welchen Themen würden Sie sich wünschen, dass sie in der Berichterstattung der Medien mehr Aufmerksamkeit finden?

Ich würde mir wünschen, dass das Thema Geschlechtergerechtigkeit noch stärker als bisher in den Fokus der Berichterstattung rückt.
 
 Kurzporträt Katrin Schömann