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Das MAXIM Kino als Film: 'Und mehr bedarf es nicht'

Der Kurzfilm „Und mehr bedarf es nicht“ ist ein Porträt des MAXIM Kinos in Neuhausen. Er läuft am 3. November im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums als Vorfilm. Der Titel stammt von Siegfried Daiber, dem Betreiber des Kinos, der in einem Interview ein Résümee über sein Leben zieht: „Ich habe Kino gemacht und mehr bedarf es nicht.“
 
 Erstmalig wurde der Film 2009 im Rahmen der Filmreihe „Wiedersehen im MAXIM“ gezeigt. Er charakterisiert den kauzigen Kinobetreiber, berichtet über seinen Arbeitsalltag und seine Leidenschaft für ausgefallene Filme. Der ehemalige Siemens-Ingenieur übernahm das MAXIM Ende 1978. „Ich hatte eigentlich nie einen ästhetischen Impetus, sondern mir ging es immer um eine Form von sozialer, politischer und gesellschaftlicher Aufklärung“, formuliert der Betreiber des Ein-Mann-Kinos seine Philosophie.
 
 Daiber führte damals als einer der ersten „Kino der Dritten Welt“ vor, selten gezeigte Filmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Abseits der modernen Blockbuster bemüht er sich nach wie vor um eine alternative Filmauswahl.
 
 Der Film zeigt in anrührender Form, wie sehr der Stadtteil Neuhausen den Betreiber und sein MAXIM Kino unterstützt. Ein ganzes Stadtviertel nimmt Anteil, engagiert sich und spendet für die Renovierung und den Erhalt des letzten Stadtteilkinos.
 
 Der Film entstand im Rahmen einer sechsmonatigen Weiterbildung in digitaler Medienproduktion an der Journalistenakademie München. Sechs Studenten drehten und produzierten in fünf Wochen das Portrait über Siegfried Daiber und sein MAXIM Kino.