100 Jahre Maxim

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Aktiv für's MAXIM: Sigi Daiber und seine Unterstützer

Siegfried Daiber, MAXIM Kino

Schon während seiner Schulzeit arbeitet der leidenschaftliche Kinofan Siegfried Daiber (Jahrgang 1940) aus Leipheim als Filmvorführer. Seit 1978 setzt er sich mit großem persönlichem Engagement für das 100 Jahre alte MAXIM Kino ein, das er seit 1980 als Ein-Mann-Betrieb führt. An sieben Tagen in der Woche zeigt er oft zwei Vorstellungen täglich, manchmal gibt´s zusätzlich noch Matineen und Nachtvorstellungen. Daiber legt besonderen Wert auf ein Kino jenseits des Massengeschmacks und auf bezahlbare Eintrittspreise. Sein Repertoire reicht von thematischen Filmreihen über Werkschauen bis zu Retrospektiven und Dokumentarfilmen. Junge Filmschaffende finden im Maxim ein Forum, um ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Um sein in die Jahre gekommenes Kino erhalten zu können, führt der gelernte Elektroingenieur die dringendsten Renovierungsarbeiten in Eigenarbeit aus. Eine Sanierung der Räume mit ihrem verblichenem Glanz und ihrer Ausstattung aus den 50er Jahren ist für den Kinobetreiber allein nicht zu stemmen.

Siegfried Daiber

Siegfried Daiber

Dr. Gabriele Hooffacker, Journalistenakademie München

Studium der Germanistik, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften an der LMU in München. Während des Studiums war sie Mitarbeiterin der Monumenta Germaniae Historica (MGH). 1987 gründete sie mit Peter Lokk und anderen ein Mailbox-Netzwerk für Umwelt-, Frauen-, Friedens- und Menschenrechtsgruppen. Sie ist Gründerin des Münchner Medienladens (1992), des Frohburger Medienhauses (1996) sowie Organisatorin der „Münchner Mediengespräche“ seit 1999. Hooffacker leitet seit 1999 die verlagsunabhängige Journalistenakademie in München. Sie hat Lehraufträge an der Leipzig School of Media, an weiteren Journalistenschulen und bei Medienunternehmen. Schwerpunkt ihrer journalistischen Tätigkeit ist der Online-Journalismus.

Dr. Gabriele Hooffacker

Dr. Gabriele Hooffacker

Franz Schröther, Geschichtswerkstatt Neuhausen e.V.

Franz Schröther (Jahrgang 1946) ist in München-Neuhausen geboren und aufgewachsen. 1969 zog er nach Thalkirchen, arbeitete danach viele Jahre beim Postamt an der Winthirstrasse und ist Neuhausen bis heute mit ganzem Herzen verbunden. Mitte der Neunziger Jahre wurde Franz Schröther Mitglied der Geschichtswerkstatt Neuhausen e.V., deren Vorsitzender er seit März 2003 ist. Er hat an zahlreichen Buchveröffentlichungen des Vereins mitgearbeitet und ist verantwortlich für die Herausgabe der halbjährlich erscheinenden „Neuhauser Werkstatt-Nachrichten“. Bei Recherchearbeiten ist Franz Schröther auf das Wasservogelfest gestoßen. 2007 ist dieser Brauch durch Schröthers Initiative nach 179 Jahren mit einem großen Festzug wiederbelebt worden. Rund fünfzig Mal im Jahr führt der ehemalige hauptamtliche Betriebsrat der Deutschen Post geschichtlich Interessierte durch die Stadtteile Neuhausen, Nymphenburg und Gern. Sein persönliches Anliegen ist es, das kulturhistorische Bewusstsein der Bürger zu schärfen. Für sein ehrenamtliches Engagement zeichnete die Landeshauptstadt Franz Schröther 2009 mit der Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“ aus.

Franz Schröther

Franz Schröther

Ingeborg Staudenmeyer, Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg

Ingeborg Staudenmeyer ist Vorsitzende des Bezirksausschusses 9 Neuhausen-Nymphenburg. Sie wohnt seit 1978 in Neuhausen und ist seit über 30 Jahren auf kommunaler Ebene für den Stadtteil aktiv. Die SPD-Politikerin engagiert sich für genossenschaftliches und soziales Wohnen und kämpft im Stadtteil für bessere Radwegverbindungen. Sie setzt sich für das Kreativzentrum in der Dachhauer Straße ein, ebenso für mehr Kinderkrippen und Kindergärten, für das Bürgerzentrum „Neuhauser Trafo“, für Ganztagsschulen und die Förderung der Jugendkultur. Darüber hinaus gehört sie zum Unterstützerkreis der Neuhauser Musiknacht, an der auch das MAXIM Kino beteiligt ist. Mit dem MAXIM hat Ingeborg Staudenmeyer bereits beim Neuhauser Wasservogelfest 2008 und der Filmreihe „Wiedersehen im MAXIM“ 2010 zusammengearbeitet.

Ingeborg Staudenmeyer

Ingeborg Staudenmeyer