Münchener Nacht des Menschenrechts-Films
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Prämierte Filme


 Mädchengeschichten: Esther und die Geister
 von Heidi Specogna
 Kategorie Profi
 Dokumentarfilm, 30:00 Min. (ZDF / 3sat)
 

Die 17-jährige Esther lebt in Bangui, einer Stadt an der Grenze der Zentralafrikanischen Republik zur Demokratischen Republik Kongo. Als Esther sieben Jahre alt war wurde ihre Familie von kongolesischen Söldnern überfallen, der Vater ermordet und alle weiblichen Familienmitglieder vergewaltigt. Für die Reihe MÄDCHENGESCHICHTEN zeichnet Dokumentaristin Heidi Specogna das differenzierte und sensible Bild einer jungen Frau, deren persönliche Geschichte das Trauma eines ganzen Landes widerspiegelt.


 
 Bon Voyage
 von Fabio Friedli
 Kategorie Kurzfilm/Magazinbeitrag
 Animationsfilm, 6:30 Min. (Hochschule Luzern)
 

Dutzende Emigranten besteigen einen überfüllten Lastwagen. Ihr Ziel: die Festung Europa. Als letztlich nur einer von ihnen nach einer lebensgefährlichen Reise dieses Ziel erreicht, erwartet ihn die Konfrontation mit einer anderen brutalen Realität: der europäische Umgang mit Flüchtlingen.


 
 Rausch
 von Verena Jahnke
 Kategorie Filmhochschule
 Kurzspielfilm, 20:00 Min. (Filmhochschule Baden-Württemberg, Ludwigsburg)
 

Während ihrer nächtlichen Streife nehmen zwei Zivilfahnder einen vermeintlichen Drogendealer fest. In Anwesenheit der Beweissicherungsärztin führen die Beamten eine polizeiliche Zwangsmaßnahme durch, die unerwartet zu Komplikationen führt. Keiner der Verantwortlichen bricht die lebensgefährliche Maßnahme ab. RAUSCH ringt um Stellungnahme und Verantwortung, ohne eine klare Trennungslinie zwischen Opfern und Tätern zu ziehen. Ein radikaler Film, der die Namenlosen, die Vergessenen in den Fokus rückt und uns mit der Frage zurücklässt: Wie weit wäre ich gegangen?


 
 Syrien – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
 von Tim Hartelt
 Kategorie Amateur
 Reportage, 30:00 Min.
 

Seit über einem Jahr geht das syrische Volk nun schon auf die Straße und erhebt sich gegen die Diktatur. Noch immer scheint nichts erreicht und Assad lässt weiter auf sein Volk schießen. Doch Aufgeben kommt für die Aufständischen nicht infrage. Sie kämpfen für ihre Freiheit! Auch in Deutschland lebende Exil-Syrer sorgen sich um ihre Familien und Freunde in Syrien und engagieren sich für die Revolution. Die Hoffnung haben sie noch nicht aufgegeben.


 
 Five Ways To Kill A Man
 von Christopher Bisset
 Kategorie Bildungspreis
 Kurzspielfilm/Drama, 10:00 Min. (Berlin Talent Award)
 

Jeden Tag tauchen fremde Menschen in Sams Leben auf: Die chinesischen Kinder, die seine Schuhe genäht haben. Die Kaffeepflückerin aus Guatemala, die die Bohnen für seinen Kaffee geerntet hat. Der Scheich, der das Öl für Sams Benzin gefördert hat. Am Ende eines jeden Tages wird Sam von einer großen Zahl an Menschen verfolgt, von der er sich irgendwie befreien muss ...