Münchener Nacht des Menschenrechts-Films
Digitale Pressemappe

Pressekonferenz Filmnacht Menschenrechts-Filmpreis Downloads Pressespiegel

Sabine Schwab

Biografie

Sabine Schwab ist Abteilungsleiterin Marketing bei missio Internationales Katholisches Missionswerk in München. In ihrer Funktion ist sie auch für den Club der guten Hoffnung verantwortlich, eine CSR-Plattform für engagierte Unternehmer, die individuelle Hilfsprojekte auch im Bereich Menschenrechte fördern. Sabine Schwab studierte BWL in Osnabrück und konzipierte und realisierte auf Agentur- und Unternehmensseite unterschiedliche internationale CSR- und Marketingprojekte.

Was kann eine Auszeichnung wie der Deutsche-Menschenrechtsfilmpreis bewirken?

Die Auszeichnung herausragender Film- und Fernsehproduktionen stellt in erster Linie einen Wettbewerb unter Filmemachern dar, die sich alle inhaltlich mit den allgemeinen Menschenrechten befassen. Die oftmals unter schwersten Bedingungen produzierten Beiträge tragen mit dazu bei, dass eine breite Öffentlichkeit über Ungerechtigkeiten und Grenzüberschreitungen am Menschen sensibilisiert wird. Insofern rücken insbesondere die Siegerfilme der jeweiligen Kategorie globale Herausforderungen unserer Zeit ins Bewusstsein vieler Menschen hierzulande, was für uns als Mitveranstalter ebenfalls ein großes Anliegen ist.

Welche Länder stehen derzeit im Vordergrund?

In vielen Ländern werden tagtäglich Menschenrechte verletzt. Erst an Weihnachten hat die Vergewaltigung einer jungen Frau in Indien landesweite Proteste ausgelöst und die Zahl der Menschenrechtsverletzungen in Syrien nimmt drastisch zu. Diese Inhalte werden in zwei Siegerfilmen thematisiert. Der Profifilm setzt sich insbesondere mit den Folgen sexueller Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik auseinander. Der Beitrag in der Kategorie Bildungspreis thematisiert die Herausforderungen in Syrien. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2012 ist also mehr als aktuell und stellt gegenwärtige Menschenrechtsverletzungen in den Fokus.