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Digitale Pressemappe zum 59. Münchner Mediengespräch

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Interview mit Dirk von Gehlen

Was ist das Besondere an Crossmedia?
 
 Alles, was im Internet ist, ist Crossmedia. Man könnte also auch umgekehrt sagen: Was nicht Crossmedia ist, ist besonders. Aber im Ernst: Es geht darum, die Besonderheit der unterschiedlichen Transportwege und Nutzungsszenarien zu erkennen und Inhalte darauf anzupassen.
 
 In welchen Bereichen setzt die SZ Crossmedia ein? Bitte nennen Sie ein Beispiel für ein gelungenes Crossmedia-Projekt.
 
 Crossmedia ist ein derart breiter Oberbegriff, dass darunter Projekte wie 'Die Recherche' genauso fallen wie der 'SZ-Gefahrenatlas' oder der neue Leserdialog.
 
 Ist Crossmedia Ausnahme oder Alltag in Ihrem Arbeitsbereich?
 
 Stets neu faszinierender Alltag!
 
 Wie geht die SZ mit dem Zusammenspiel von Crossmedia und Social Media um?
 
 Wir versuchen beide zu nutzen, aus Experimenten zu lernen und die hohen journalistischen Standards der Süddeutschen Zeitung auch in diesen Bereichen zur Geltung zu bringen.
 
 Welche Kenntnisse erwarten Sie bei der SZ von einem jungen Journalisten, der sich bewirbt?
 
 Zu den journalistischen Grundkenntnissen zählt es heute, das digitale Ökosystem aus eigenem Erleben zu verstehen und digitale Instrumente nutzen zu können. Dass man zusätzlich klassische journalistische Fähigkeiten sowie ein herausragendes Gespür für Sprache benötigt, kommt hinzu.