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Interview mit Ulrike Köppen

Was versteht man unter Online-Journalismus?
 
 Ein ziemlich weites Feld von News-Seiten, die Print-Zeitungen imitieren, bis zu Web-Reportagen und datenjournalistischen Stücken, die mit den spezifischen Mitteln des Webs erzählen.
 
 Der BR setzt mit seinen Angeboten jetzt auf Trimedialität. Wie sieht das konkret aus, wenn die Redaktionen aus diesen drei Bereichen zusammenarbeiten?
 
 Haufenweise Ideen, literweise Kaffee stapelweise Konzepte. Und dann: viel Arbeit, bei der idealerweise Experten aus allen Gebieten für einen Pool recherchieren, sich zusammenraufen, gut ergänzen und dann verschiedene Medienprodukte für Web, TV und Radio erarbeiten.
 
 Sind im Online-Journalismus eher Generalisten oder eher Spezialisten gefragt?
 
 Die Spezialisten sind gerade en vogue, Platz ist für beide.
 
 Wie sieht Ihr normaler Arbeitstag aus?
 
 Wir arbeiten an Pilotprojekten, die neue Erzählweisen für den Web-Journalismus erproben. Mein Arbeitstag hängt stark an dem Projekt, an dem wir gerade sitzen – und sieht erfreulicherweise immer anders aus. Ähnlich bei allen Projekten ist die Planungsphase, bei der wir Teams aufstellen, Zeit und Aufgaben einteilen. Dann kommt die Praxis und die ist eben projektabhängig.
 
 Welche Rolle haben Social Media?
 
 Wir nutzen Social Media zur Recherche und direkt für manche Erzählformen, wie etwa für die Transmedia-Reportage, bei der wir Social-Media-Accounts von Protagonisten direkt in die Webdoku per Feed eingebaut haben. Und natürlich ist etwa Twitter auch ein wichtiger Rückkanal für uns, mit dem wir mit unseren Usern kommunizieren.