Digitale Pressemappe zur
Pressekonferenz am 20. Oktober 2014

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Martha Doll

Stelle für interkulturelle Arbeit, Stadt München

Thema bei der Pressekonferenz: Warum MORGEN für die Stadt München wichtig ist

Martha Doll

Martha Doll

In welchen Bereichen arbeiten Sie mit
 MORGEN oder einzelnen Mitgliedsorganisationen zusammen?

 Unsere Stelle ist schwerpunktmäßig für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung zuständig. In den letzten Jahren haben wir uns das Ziel gesetzt, auch gesellschaftliche Initiativen und Vereine bei der interkulturellen Öffnung zu unterstützen. Das Netzwerk MORGEN als Zusammenschluss unterschiedlichster Migrantenorganisationen verkörpert aus unserer Sicht die Idee der interkulturellen Öffnung. Deshalb fördern wir das Netzwerk und arbeiten mit ihm zusammen an der Organisation von Qualifizierungsmaßnahmen, Veranstaltungen und Runden Tischen.
 
 Was wünschen Sie sich in Zukunft für die Zusammenarbeit mit MORGEN?
 Wir wünschen uns eine bunte Mischung der aktiven Mitgliedsvereine, eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerkes und mit der Stadtverwaltung, eine Vernetzung mit der Politik. Besonders freue ich mich auf eine Beteiligung an den relevanten Diskursen und auf eine Sichtbarkeit des Netzwerkes und seiner Mitglieder in der zivilgesellschaftlichen Landschaft.
 
 Warum ist MORGEN für die Stadt München wichtig?
 Weil zahlreiche Migrantenvereine und ­initiativen seit Jahren ehrenamtlich eine wertvolle und hervorragende Arbeit leisten, die für die Mehrheitsgesellschaft kaum sichtbar ist. Es ist wichtig, dass die Migrantenvereine sich untereinander und mit mehrheitsgesellschaftlichen Institutionen und Vereinen vernetzen. Dadurch können sie nicht nur ihr Know-how weiter geben und vom Know-how anderer profitieren, sondern auch eine bessere Präsenz ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit erreichen. Es kommen momentan viele Flüchtlinge nach München, von denen ein Teil vermutlich hier bleiben wird. Ein solches Netzwerk ist ein Schatz für die Neuankömmlinge, da die Mitgliedsvereine genau dort angefangen haben, wo die Neuen jetzt stehen und Strategien entwickelt haben, die für die Neuankömmlinge von großem Nutzen sein können.
 
 Was wünschen Sie dem Netzwerk zum ersten Geburtstag?
 Ich wünsche mir vor allem, dass es dem Netzwerk gelingt, sich dauerhaft zu etablieren und eine Institution zu werden, die aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben in München nicht mehr wegzudenken ist.