Digitale Pressemappe zur
Pressekonferenz am 20. Oktober 2014

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Abdi Nur

Oromo Vereinigungen in Bayern

Thema bei der Pressekonferenz: Flüchtlinge und Flüchtlingshilfe

Abdi Nur setzt seine Deutschkenntnisse gerne als Dolmetscher für Flüchtlinge ein. Seit zwölf Jahren lebt er in Deutschland. Der Äthiopier gehört dem Volk der Oromo an, die in seiner Heimat die größte Bevölkerungsgruppe stellen, einen eigenen Staat anstreben und deshalb in Konflikt mit der Regierung geraten. Angehörige dieser Ethnie haben sich in Deutschland in verschiedenen „Oromo“-Vereinigungen zusammengeschlossen.
 
 „Jeder Oromo hat den Willen, sich kulturell und politisch zu engagieren – in unserer Heimat werden wir dafür verfolgt“, erklärt Abdi Nur. Er will die verschiedenen Oromo-Vereinigungen in Bayern vernetzen. „Das ist im Moment noch nicht so strukturiert“, sagt er. Er müsse andere Exiläthiopier immer wieder kontaktieren, damit nicht alles auseinander fällt. Netzwerken sei für ihn das wichtigste Element bei MORGEN: „Dass wir unsere Erfahrungen und Probleme austauschen und uns kennen lernen können.“ Langfristig hoffe er, dass mit Hilfe von MORGEN der Kontakt zu Behörden für Migrantenvereine einfacher wird.
 
 http://morgen.initiativgruppe.de/mitglieder/
 oromo/

 

Abdi Nur

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