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Betreuter Umgang
Pressespiegel

Betreuter Umgang

„Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen…“ (§ 1626 BGB)
 
 Die Einrichtung Betreuter Umgang ist seit 20 Jahren eine Hilfestellung für Kinder von getrennt lebenden Eltern. Ihre Aufgabe ist es, die Besuchskontakte zwischen Kindern und dem getrennt lebenden Elternteil zu begleiten. Betreuter Umgang ist dabei der Name der Münchner Einrichtung, begleiteter Umgang wiederum ist das, was dort geleistet ist. Die Mitarbeiterinnen von Betreuer Umgang organisieren und koordinieren die Begleitungen und bereiten die Eltern und Kinder in einem Erstgespräch darauf vor. Begleitet werden können auch nur die Übergaben von einem zum anderen Elternteil. Der Umgang dazwischen findet dann frei statt. Den Kindern wird so die Möglichkeit gegeben, auch den getrennt lebenden Elternteil regelmäßig zu sehen, ihn lieben und wertschätzen zu dürfen, auch wenn keine Kommunikation zwischen den Eltern möglich ist.
 

Der begleitete Umgang kann stattfinden
 

  • auf familiengerichtliche Anordnung
     
  • auf Wunsch und Antrag von Betroffenen an das zuständige Jugendamt
     
  • nach privater Vereinbarung
     

Sinnvoll und notwendig ist der begleitete Umgang, wenn
 

  • zwischen den Elternteilen massive Konflikte bestehen.
     
  • es ohne Begleitung zu einer Gefährdung des Kindes kommen kann.
     
  • Kontakt zwischen Kind und Elternteilen aufgebaut werden soll.
     
  • das Kind aus einer Pflegefamilie oder einem Heim wieder in die Herkunftsfamilie zurückgeführt werden soll.
     

Ziele des begleiteten Umgangs
 

  • Förderung des Kindswohls, insbesondere die Identitätsentwicklung des Kindes
     
  • Überwindung der „Sprachlosigkeit“ der Beteiligten hin zu einer Kultur des konstruktiven Dialogs
     
  • Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts zwischen den Beteiligten, damit der Umgang zukünftig auch ohne Begleitung durchgeführt werden kann
     

Durchschnittlich besuchen im Jahr 50 bis 60 Familien den Betreuten Umgang. Vor 20 Jahren waren es noch sieben Familien im Jahr. Derzeit gibt es 17 Ehrenamtliche die sich beim Betreuten Umgang engagieren. Im Jahr finden ca. 1000 Stunden Betreuter Umgang statt. Zusätzlich fanden 237 Übergaben im Jahr 2014 statt.
 
 Der Begleitete Umgang schafft einen Rahmen von Vertrauen und Sicherheit für alle Beteiligten. Diese Maßnahme dient den betroffenen Eltern in erster Linie dazu, positive Erfahrungen für ein verantwortliches Miteinander zu machen, so dass nach einer gewissen Zeit die Begleitung überflüssig wird.
 

Die Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker GmbH & Co. KG ist eine verlagsunabhängige Journalistenschule in München. Seit 2000 bieten die Journalistin Dr. Gabriele Hooffacker und ihr Dozenten-Team Lehrgänge in den Bereichen Journalismus und Pressearbeit an. Die Schwerpunkte liegen auf Online-Medien, Medienmanagement und Medienproduktion. Bis 2014 absolvierten mehr als 1.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Vollzeit-Seminare. Die Akademie ist vernetzt mit Organisationen wie dem MedienCampus Bayern, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di und der Deutschen Public-Relations-Gesellschaft. Die Journalistenakademie unterstützt den Betreuten Umgang bei der Pressearbeit. Informationen: www.journalistenakademie.de