25 Jahre Umwelt-Akademie e.V.
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Pressekonferenz der Umwelt-Akademie e.V. am 20.Oktober 2015

Interview mit Brigitte Häberle

Durch Gleichberechtigung in der Diskussion zu Lösungen finden

Was bewegte Sie ganz persönlich, sich bei der Umwelt-Akademie ehrenamtlich
 einzubringen? Gab es ein Schüsselerlebnis oder einen konkreten Anlass?

 1990 herrschten in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum Thema Umwelt und
 Nachhaltigkeit ganz verschiedene Ansichten. Einzelne Gruppen mit neuen Erkenntnissen zu
 Umwelt-Themen hatten es schwer miteinander zu kommunizieren oder gar zu kooperieren.
 Es war meine Vision, die verschiedenen Teile unserer Gesellschaft und deren Erkenntnisse
 zusammenzuführen.
 
 Was sehen Sie als die größten Erfolge Ihrer Arbeit in der Umwelt-Akademie?
 Es ist sicherlich mein größter Erfolg zu erleben, wie die heutige Umwelt-Akademie mein
 Konzept der Moderation und des gegenseitigen Zuhörens lebt und gestaltet.
 
 Wie kann es funktionieren, auf einer neutralen Plattform konträren
 Interessensgruppen zu einer Lösung zu verhelfen?

 Durch eine Diskussion, bei der keiner vorschreibt, was richtig ist. Bei der die Teilnehmer gut
 moderiert, gleichberechtigt und frei ohne Sorge um Ihre Reputation sprechen können. Das
 gibt ihnen die einmalige Möglichkeit eine persönliche Lösung zu finden.
 
 Wie hat sich der konzeptionelle Ansatz Ihres Bildungsprogramms in 25 Jahren
 gewandelt?

 Ich beobachte, dass das Programm auf weitere Zielgruppen, zum Beispiel Kinder oder auf
 uns normale Bürger, erweitert worden ist. Das Konzept des gegenseitigen Zuhörens hat sich
 meines Erachtens ganz wesentlich verfeinert.