Teilhabe als
Menschenrecht

Matthias Weinzierl

Bellevue di Monaco eG

Workshop: Wohnen – Stadtentwicklung und interkulturelles Zusammenleben

© Andrea Huber

© Andrea Huber

Matthias Weinzierl, geboren 1972 in München-Schwabing, arbeitete von 2001 bis 2017 für die Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrates.
 Im März 2015 war er Gründungsmitglied der Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco, die aufgrund der Flüchtlingskrise und der Debatte um städtische Leerstände in München entstand.
 Er ist eines der drei Vorstandsmitglieder des Bellevue di Monaco und arbeitet dort seit Mai 2017 hauptamtlich als Projektleiter. Dort verantwortet er den flüchtlingspolitischen Anspruch der Initiative, koordiniert das ehrenamtliche Engagement und leitet den Aufbau der Austausch-, Lern-, Bildungs- und Beratungsangebote.
 

Worum geht es in Ihrem Workshop „Wohnen – Stadtentwicklung und interkulturelles Zusammenleben“?
 Es wird einen kurzen geschichtlichen Abriss über die Entstehung des Projektes Bellevue di Monaco geben und Informationen über den jetzigen Stand der Initiative. Im Zentrum des Workshops werden die Fragen stehen: Was macht eine lebenswerte Stadt aus? Und wie geht´s weiter mit dem Bellevue di Monaco?
 
 Nennen Sie uns ein konkretes Beispiel aus Ihrem Alltag.
 Geflohene Menschen die sich aktuell noch im Asylverfahren befinden oder deren Asylverfahren bereits abgelehnt wurde, werden nahezu komplett von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Das umfasst sowohl die Bereiche Wohnen und Arbeiten als auch das gesamte kulturelle Leben.
 
 Wenn Sie heute im Landtag ein Gesetz verabschieden könnten – wie würde das aussehen?
 Die Arbeitsverbote müssen umgehend abgeschafft werden. Das Recht auf Perspektiven, also das Recht auf eine eigene Zukunft muss als fundamentales Menschenrecht angesehen werden!
 
 Portrait als PDF
 
 Pressefoto Referent
 
 Bellevue di Monaco