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GENESIS – Die neue Spiel- und Lernsoftware

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
(Schiller)
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Über GENESIS

Fördern durch Spielen

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, sagte einst Friedrich Schiller. Doch der selbst bestimmte Zugang zum Spielen und spielerischen Lernen bleibt körperlich und geistig behinderten Menschen oft versagt. Zu komplex sind die technischen und koordinatorischen Anforderungen von Brett- und Computerspielen.
 Um auch Schwertbehinderten bessere Entwicklungschancen zu bieten und sie mit Nichtbehinderten spielerisch in Gruppen zu integrieren, gibt es GENESIS. Die neue Spiel- und Lernsoftware GENESIS hilft spielerisch Barrieren abzubauen – zwischen Mensch und Mensch sowie zwischen Mensch und Maschine.
 
 Das Projekt wurde an der Fakultät Elektrotechnik, Feinwerktechnik und Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg sowie am Centrum für interdisziplinäre Gesundheitsförderung (CIG) entwickelt. Spielen und spielerisches Lernen sind mit GENESIS fortan selbst Schwerbehinderten möglich. Denn zahlreiche Spiele sind bereits mit einer einzigen Taste bedienbar. Mit GENESIS können Spieler Emotionen ausleben, Zusammenhänge lernen, Konzentration, Koordination und Geschicklichkeit trainieren. Im weiteren Ausbau sollen auch Spiele über das Internet möglich sein.
 

Was hinter GENESIS steckt

GENESIS steht für „Generator und Simulator für Spiele und Übungen“ und ist eine Software-Plattform für besonders leicht bedienbare und erweiterbare Spiele am Computer. Mit den Spielen und Übungen sollen hauptsächlich behinderte Kinder gefördert werden.
 GENESIS besteht aus drei Komponenten:
 1) Mit dem Kernprogramm OSim starten Benutzer die Spiele, Tests und Übungen
 2) Die Bedienung erfolgt über Eingabegeräte, die über wenige Tasten verfügen und so besonders einfach bedienbar sind
 3) Der Spielegenerator ermöglicht Betreuern, Pädagogen und Therapeuten, vorhandene Spiele anzupassen und zu erweitern sowie eigene Spiele zu erstellen.
 

Spielesammlung für GENESIS

Bisher verfügbar sind Brett-, Puzzle-, Such-, Strategie- und Lernspiele. Diese lassen sich per Tastatur, Maus oder speziell von der Georg-Simon-Ohm Hochschule entwickelte persönliche Kommunikatoren (PK) steuern. Bei Letzteren handelt es sich um Eingabegeräte, die mit wenigen Tasten auskommen, kabellos und mittels Adapter auch in Gruppen bis zu vier Spielern funktionieren. Als Ausgabegeräte werden TV, Monitor, Beamer und die Ohmbox unterstützt. Mit der Ohmbox wird GENESIS zur voll integrierten Spielekonsole, die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe in einem Gerät zusammenfasst. Je nach Grad der Behinderung und Anzahl der Mitspieler eignen sich bestimmte Ein- und Ausgabegeräte besser als andere für den Einsatz von GENESIS.

Eigene Spiele stricken

Der Spielbaukasten für das Entwickeln eigener Anwendungen und Anpassungen ist in zwei Varianten verfügbar: OGen und Oplus
 OGen fragt im Benutzerdialog Spielfelder, Elemente und Eigenschaften ab. Aus den Benutzereingaben generiert die Software automatisch eine XML-Datei (Extensible Markup Language), aus der GENESIS mit der Benutzerumgebung OSim das fertige Spiel generiert.
 Oplus ist eine noch einfacher zu bedienende Erweiterung für OGen. Mit Oplus genügt es, neue Spielobjekte wie Fotos, Audioclips und Animationen in bestimmte Ordner zu kopieren, um vorhandenen Spielen ein neues Gesicht zu geben.
 

Technische Informationen zu GENESIS

GENESIS ist als kostenloses Open-Source-Programm unter der GNU Public License für Windows, MacOS und Linux verfügbar.