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Kasperl

Von Anfang an bei der Augsburger Puppenkiste

Servus, Kasperl.

Grias Di!

Die Augsburger Puppenkiste ist heuer sechzig Jahre alt geworden. Wie alt bist Du denn jetzt wirklich?

Sechzig Jahre und kein bisschen LEISE!

Und wie alt fühlst Du Dich, wie geht es Dir denn so?

60 Jahre isch für an Holzkopf wie mi quasi nix, i bin o immer no vom Holzwurm verschont blieba und drum fühl i mi natürlich sauguad!

Lachen die Kinder und alle anderen noch genauso über Deine Späße? Bist immer noch so neugierig, furchtlos und respektlos?

Zwoi Fraga auf oimal beantwort i grundsätzlich ned!!!

Wie viele Geschichten hast Du denn den kleinen und großen Zuschauern schon erzählt seither?

So ungefähr 23456765432 Stück zuzüglich etliche Lügengeschichta!

In welchen Stücken spielst Du denn noch mit?

Krieg der Sterne, Qou Vadis, Ben Hur, Heidi, Sponge Bob ...

Du spielst nicht nur in Kindergeschichten, sondern auch in Opernstücken, wie Don Giovanni und der steinerne Gast beispielsweise. Welche Rolle hast Du denn da?

I bin der unverheiratete Schwager von der Schwester vom Mozart seim Bruder und dessen angeheirateter Frau ..., oder so ...

Ich hab’ gehört, Du warst im Augsburger Theater, hast Du Dir da die Tänzerinnen angeschaut?

Nö, die ham mi a´gschaut!

Wann ist denn Ballett-Premiere, dass man Dich bewundern kann?

Die Premiere isch unmittelbar vor der zweiten Vorstellung ...!

Dich packt auch schon mal die Reiselust und Du verlässt das Theater, wohin geht’s denn da und wo können wir Dich sehen?

Des verrat i ned, weil wenn i verreis, dann will i ja was erleba!

Wie kommst Du denn mit Herrn Marschall aus, dem Du Deine Fäden in die Hand legst?

Wenn er mir folgt, dann versteha mir uns wunderbar. I muss halt immer a bissle aufpassa, wenn i auf der Bühne so weit vor geh, dass der Klaus Marschall net runterfallt.

Was planst Du denn sonst noch als Nächstes nach dieser großen Ausstellungstour, was wünscht Du Dir?

I übernehm die Neuauflage von der Sportschau und vom Wort zum Sonntag!

Vielen Dank, Kasperl, für das Interview. Ich wünsch’ Dir noch viele Rollen auf der Bühne vom Augsburger Puppentheater und anderswo!

Dankschön!!!


 Interview: Babette Mairoth-Voigtmann